Bestatter – eine umfassende Dienstleistung

Herzlich willkommen auf dieser Seite. Mein Blog beschäftigt sich mit dem Thema Bestattungen und der zugehörigen Branche. Dieses Thema mag ein wenig ungewöhnlich erscheinen, doch der Beruf des Bestatters wird oftmals zu Unrecht als morbide angesehen. Das würde ich gern ändern und zeigen, warum die Arbeit in einem Bestattungshaus eine ähnlich soziale Arbeit umfasst, wie die eines Pflegers oder Seelsorgers. Wer meine Berichte über den Alltag in diesem Betrieb liest, wird feststellen, dass von einem Bestatter viele Qualitäten verlangt werden. Hinter den Türen des Beerdigungsinstitutes geht es nämlich nicht nur um die Vorbereitung eines würdevollen Abschieds von den Toten, sondern viel häufiger um die Gefühlswelt und Bedürfnisse der Lebenden. Wenn euch die verkannten Facetten dieser Branche interessieren, lade ich euch zum Lesen und Verweilen auf diesem Blog ein.

Bestatter – eine umfassende Dienstleistung

Bestatter – eine umfassende Dienstleistung

23 Oktober 2018
 Kategorien:
Bestattungsunternehmen, Blog


Ein Bestatter, wie er beispielsweise bei der Huth Bestattungshaus GmbH arbeitet, erledigt alle Dienstleistungen für den Verstorbenen und dessen Angehörige, die im Rahmen vor und während einer Bestattung notwendig sind. Neben der Einhaltung der Hygienevorschriften beim Verstorbenen und anderer Vorkehrungen bietet er hierzu die nachfolgenden Bestattungsmöglichkeiten an. 

Erdbestattung   

Die Erdbestattung ist immer noch eine der Bestattungsformen, die am meisten gewählt wird. In einem christlich geprägten Gebiet galt diese lange als die einzige angemessene Art der Bestattung, was sich inzwischen geändert hat. Bei der Erdbestattung sind einige bestimmte Regelungen zu beachten, wie etwa Fristen, in denen diese Beisetzung stattzufinden hat, der Sargzwang (die Bestattung im Sarg) sowie Vorschriften zur Grabtiefe und Ruhedauer. Um die Erdbestattung auszuführen, beauftragt man einen Bestatter und sein Team.   

Feuerbestattung 

Seit Jahrzehnten nimmt die Zahl der Feuerbestattungen sowie die Urnenbeisetzungen zu. Vor allem in den städtischen Regionen gibt es viele Einäscherungen. Für die Feuerbestattung ist es wichtig, dass eine Willensbekundung vorliegt. Es ist möglich, diese zu Lebzeiten zum Beispiel während einer Bestattungsvorsorge zu verfassen. Im Sterbefall können jedoch ebenso enge Angehörige diese Willenserklärung unterzeichnen. Das entsprechende Formular gibt es beim Bestatter. Zudem ist vor dem Einäschern eine routinemäßige polizeiliche Genehmigung auszustellen, um welche sich das Bestattungsunternehmen kümmert. Im Sarg wird der Verstorbene in das entsprechende Krematorium überführt und dann eingeäschert. Die Feuerbestattung gilt als Voraussetzung für jede weitere Bestattungsform, außer bei der Erdbestattung. Man hat die Möglichkeit, eine Trauerfeier vor dem Einäscherungstermin abzuhalten. Oder sie findet vor der Urnenbeisetzung statt. Je nach lokaler Begebenheit ist es möglich, die Urne mithilfe der Asche vom Toten in einer Urnenmauer, Urnenwand oder in einem Erdgrab beizusetzen. 

Seebestattung 

Manche Menschen, die sich während des Lebens dem Meer verbunden gefühlt haben, wollen dort wahrscheinlich ebenso beigesetzt werden. Durch eine Seebestattung wird dies einfach möglich gemacht. Diese Bestattungsform setzt eine Erklärung vom Verstorbenen oder einen formfreien Antrag von den Hinterbliebenen voraus: So soll die besondere Verbundenheit von dem Toten zur See entsprechend zum Ausdruck kommen. Darum, allerdings auch um die dazu nötige behördliche Genehmigung kümmert sich der Bestatter mit seinem Team. Zur Seebestattung kommen die sterblichen Überreste in eine spezielle Urne. Diese löst sich schnell auf, wenn sie mit dem Meerwasser in Verbindung kommt. Übergeben wird sie der See außerhalb der Dreimeilenzone über dem sogenannten rauen Grund. Auf Wunsch ist es den Angehörigen möglich, der Zeremonie beizuwohnen. Hier spricht man dann von der begleitenden Seebestattung. Alternativ ist die stille Seebestattung möglich. Während dieser Bestattungsform wohnt lediglich die Schiffsbesatzung an Bord bei. Bei den beiden Formen der Seebestattung bekommen die Angehörigen auf jedem Fall eine Originalseekarte, welche die exakten Angaben zu Zeit und Position der Bestattung enthält sowie aus dem Schifflogbuch einen Auszug.

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Die letzte Ruhe als Geschäftsmodell: Eine Berufung, kein Beruf

Herzlich willkommen auf dieser Seite. Mein Blog beschäftigt sich mit dem Thema Bestattungen und der zugehörigen Branche. Dieses Thema mag ein wenig ungewöhnlich erscheinen, doch der Beruf des Bestatters wird oftmals zu Unrecht als morbide angesehen. Das würde ich gern ändern und zeigen, warum die Arbeit in einem Bestattungshaus eine ähnlich soziale Arbeit umfasst, wie die eines Pflegers oder Seelsorgers. Wer meine Berichte über den Alltag in diesem Betrieb liest, wird feststellen, dass von einem Bestatter viele Qualitäten verlangt werden. Hinter den Türen des Beerdigungsinstitutes geht es nämlich nicht nur um die Vorbereitung eines würdevollen Abschieds von den Toten, sondern viel häufiger um die Gefühlswelt und Bedürfnisse der Lebenden. Wenn euch die verkannten Facetten dieser Branche interessieren, lade ich euch zum Lesen und Verweilen auf diesem Blog ein.

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