Was kostet die Bestattung?

Herzlich willkommen auf dieser Seite. Mein Blog beschäftigt sich mit dem Thema Bestattungen und der zugehörigen Branche. Dieses Thema mag ein wenig ungewöhnlich erscheinen, doch der Beruf des Bestatters wird oftmals zu Unrecht als morbide angesehen. Das würde ich gern ändern und zeigen, warum die Arbeit in einem Bestattungshaus eine ähnlich soziale Arbeit umfasst, wie die eines Pflegers oder Seelsorgers. Wer meine Berichte über den Alltag in diesem Betrieb liest, wird feststellen, dass von einem Bestatter viele Qualitäten verlangt werden. Hinter den Türen des Beerdigungsinstitutes geht es nämlich nicht nur um die Vorbereitung eines würdevollen Abschieds von den Toten, sondern viel häufiger um die Gefühlswelt und Bedürfnisse der Lebenden. Wenn euch die verkannten Facetten dieser Branche interessieren, lade ich euch zum Lesen und Verweilen auf diesem Blog ein.

Was kostet die Bestattung?

Was kostet die Bestattung?

5 August 2019
 Kategorien:
Bestattungsunternehmen, Blog


Der Tod eines Menschen ist immer eine emotionale Belastung für die Angehörigen. Dazu kommt die Bestattung. Oft kommt der Tod unerwartet und plötzlich. In manchen Fällen erfahren sowohl der Betroffene als auch seine Verwandten und Freunde, dass mit dem Tod in absehbarer Zeit gerechnet werden muss. Dann sollten sich die Angehörigen – ohne dass es der Betroffene merkt - frühzeitig mit dem Bestattungsunternehmen wie z.B. Bestattungen Rosendahl GbR in Verbindung setzen. Zu diesem Zeitpunkt haben sie den ersten Schock überwunden und können die ihnen unterbreiteten Angebote sachlich prüfen.

Möchte der Erblasser die mit der Beerdigung verbundenen Kosten nicht seinen Erben aufbürden, so kann er rechtzeitig eine Sterbegeldversicherung abschließen. Im Todesfall übergibt dann der Hinterbliebene den Bestattungsauftrag sowie die Versicherungspolice an das Bestattungsunternehmen. Dieses rechnet die anfallenden Kosten mit der Versicherung ab. Sollte sich ein Überschuss ergeben, zahlt der Auftragnehmer diesen an den Erben aus.

Doch welche Kosten sind mit der Bestattung verbunden? Zuerst wird der Verstorbene abgeholt. Dann erfolgt entweder die Aufbahrung im Seitenraum der Kapelle oder die Einäscherung. In beiden Fällen benötigt man einen Sarg. Sollte die Einäscherung erfolgen, so sind zwei Urnen üblich. Die eine enthält die Asche des Verstorbenen. Diese Urne wird dann in eine andere Urne eingefügt.

Die weiteren Formalitäten überträgt der Erbe an den Bestattungsunternehmer. Dieser kümmert sich aufgrund seiner Erfahrung um die Sterbeurkunde. Hierfür benötigt er den Totenschein des Arztes. Ferner obliegt ihm dann auch die Abmeldung diverser Versicherungen.

Särge und Urnen können in einer Grabstelle beigesetzt werden, die von den Angehörigen gepflegt wird. Sie ist ein Platz der Besinnung, dafür aber teuer. Alternativ bieten sich die anonyme oder teilanonyme Bestattung an. Bei der teilanonymen Beisetzung wird an einer zentralen Stelle ein Namensschild angebracht. Bei beiden beerdigt der Geistliche den Verstorbenen in einer Urne auf einer Fläche, die von Rasen bedeckt wird.

Vier Sargträger oder Urnenträger bringen den Verstorbenen in die Kapelle. Hier findet eine Andacht im Rahmen der Bestattung statt. Gehört der Betroffene keiner Konfession an, so bestellen die Angehörigen einen Redner. Die Ausstattung des Raumes als auch die Orgelmusik müssen ebenfalls bezahlt werden. Nach der Andacht begleiten die Angehörigen, Freunde und Bekannte den Sarg oder die Urne zum frisch ausgehobenen Grab. Hier spricht der Geistliche oder der Redner noch ein letztes Wort. Mit einer Blume oder einer Schaufel Sand nimmt jeder Beteiligte im Anschluss seinen persönlichen Abschied.

Da auf den Friedhöfen Menschen unterschiedlicher religiöser Konfessionen beerdigt werden, gibt es unterschiedliche Varianten. Bei muslimisch geprägten Bürgern erfolgt beispielsweise die Beisetzung nach den im Koran festgelegten Regeln. Statt eines Pastors oder Pfarrers spricht hier ein Iman.

Neben konfessionellen Friedhöfen sind Waldgrabstellen eine Alternative. Hier werden Urnen bestattet, die aus biologischen Stoffen bestehen und sich im Laufe der Zeit zersetzen.

über mich
Die letzte Ruhe als Geschäftsmodell: Eine Berufung, kein Beruf

Herzlich willkommen auf dieser Seite. Mein Blog beschäftigt sich mit dem Thema Bestattungen und der zugehörigen Branche. Dieses Thema mag ein wenig ungewöhnlich erscheinen, doch der Beruf des Bestatters wird oftmals zu Unrecht als morbide angesehen. Das würde ich gern ändern und zeigen, warum die Arbeit in einem Bestattungshaus eine ähnlich soziale Arbeit umfasst, wie die eines Pflegers oder Seelsorgers. Wer meine Berichte über den Alltag in diesem Betrieb liest, wird feststellen, dass von einem Bestatter viele Qualitäten verlangt werden. Hinter den Türen des Beerdigungsinstitutes geht es nämlich nicht nur um die Vorbereitung eines würdevollen Abschieds von den Toten, sondern viel häufiger um die Gefühlswelt und Bedürfnisse der Lebenden. Wenn euch die verkannten Facetten dieser Branche interessieren, lade ich euch zum Lesen und Verweilen auf diesem Blog ein.

Suche
Archiv